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IHR
ABEND

PRO
GRAMM

PROGRAMMHEFT DIGITAL

Ab dieser Saison bieten wir Ihnen unsere Programme im Online-Format an. Diese stehen bereits drei Tage vor Ihrem Konzertbesuch auf dieser Seite für Sie bereit.

 

28.11.

NICOLAS

NAMORADZE

 

18 Uhr, Fuggerschloss Weißenhorn

VORPROGRAMM

MARTIN MEYER 

1. Preisträger (Altersgruppe I) des Wilfried-Hiller-Jugend-Musikpreises 2021

 

MARTIN MEYER (Sopranblockflöte)

AKIRA SAGAWA (Klavier)

John Baston (1680-1750)

Aus Concerto Nr. 2 C-Dur 

Allegro

Adagio

KLAVIERREZITAL

NICOLAS NAMORADZE

PROGRAMM

J.S. Bach (1685 -1750) / Ferruccio Busoni (1866-1924)

Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, BWV 639

York Bowen (1884-1961)

Fragmente aus Hans Andersen op. 58 & 61

I: The Snowdrop, or Summer-Geck

IV: The Golden Treasure

IX: A Leaf from the Sky

X: A Picture from the Fortress Wall


Johann Sebastian Bach 

Französische Suite Nr. 1 d-Moll, BWV 812


Allemande 

Courante

Sarabande

Menuett I - Menuett II

Gigue

Nicolas Namoradze (*1992)

Etüden (2015-2019)


V: Entwined Threads

VI: Double Notes

I: Major Scales

II: Mostly Triads 

IV: Broken Chords

III: Moving Mirrors

 

KONZERTPAUSE
 

Johann Sebastian Bach
aus Die Kunst der Fuge, BWV 1080

Contrapunctus VI, per Diminutionem in Stylo Francese

Contrapunctus VII, per Augmentationem et Diminutionem


Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Sonate Nr. 1 d-Moll op. 28

Allegro moderato

Lento

Allegro molto

WIR WÜNSCHEN IHNEN EINEN SCHÖNEN

KONZERTABEND!

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27.11.

AZAHAR

ENSEMBLE

 

19 Uhr, Fuggerschloss Weißenhorn

ANDRÉ CEBRIÁN GAREA (Flöte)
MARÍA ALBA CARMONA TOBELLA (Oboe)
MIQUEL RAMOS SALVADÓ (Klarinette)
ANTONIO LAGARES ABEAL (Horn)
MARÍA JOSÉ GARCÍA ZAMORA (Fagott)
 
 
Anton Reicha (1770-1836)
Andante aus „pour le Cor anglais“ Nr. 2 F-Dur

Joaquín Turina (1882-1949)
La oración del Torero, op. 34 

(Arr. Jose Luis Turina)

Henri Tomasi (1901-1971)
Cinq danses profanes et sacrées pour quintette à vent

(Fünf profane und sakrale Tänze)

1. Danse agreste. Allegretto
2. Danse profane. Scherzando
3. Danse sacrée. Lent
4. Danse nuptiale. Scherzando
5. Danse guérrière. Sauvagement frénétique

KONZERTPAUSE

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Adagio und Allegro in F-moll für eine Orgelwalze KV 594 (Arr. Ulf-Guido Schäfer)

Adagio – Allegro – Adagio

Maurice Ravel (1875-1937)
Le Tombeau de Couperin 

(Arr. Mason Jones)

Prélude-Lieutenant

Fugue

Forlane

Rigaudon

Menuet

Toccata


Joaquín Turina (1882-1949)
Mujeres Españolas Op.73

(Serie 2, Arr. José Luis Turina)

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20.11.

BARBARA

DENNERLEIN

DUO

 

19 Uhr, Fuggerschloss Weißenhorn

 


BARBARA DENNERLEIN

(Hammond Orgel)
Marcel Gustke

(Schlagzeug)

"Not only is Barbara an accomplished musician, her music is quite different than any jazz organists I've ever heard. A difference worth checking out for any jazz lover."

 

George Benson

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19.11.

KONSTANTIN 

REINFELD &

BENYAMIN

NUSS

 

19 Uhr, Fuggerschloss Weißenhorn

 


KONSTANTIN REINFLD

(Mundharmonika)
BENYAMIN NUSS

(Klavier)

PROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Flötensonate G Moll BWV 1020
Allegro
Adagio
Allegro


Miguel Atwood-Ferguson 
Maumaini

Sebastian Sternal (*1983) 
Hox

Masashi Hamauzu (1971)
Opus 6
No. 1
No. 2
No. 3


Béla Bartók (1881-1945)
Rumänische Volkstänze Sz 56
Joc cu bâta (Stabtanz)

Brâul (Rundtanz)

Pe loc (Stampftanz)
Buciumeana (Kettentanz)
Poarga Românesca (Rumänische Polka)

Mâruntel (Zwei Schnelltänze)

KONZERTPAUSE


John Barry (1933-2011)
Body Heat (1981)

Alan Broadbent (1947*)
Sanctuary

Hans-Peter Preu (*1964)
Soundscape

Wolf Kerschek (*1969)
Never Stop Wondering

Jacob do Bandolim (1918-1969)
Noites Cariocas

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13.11.

PROGRAMM

ÄNDERUNG

 

Alexander Melnikov wurde nach seinem letzten Konzert in Italien gestern Abend (12.11.) positiv auf COVID-19 getestet und fällt daher aus. Dies bedauern wir sehr, gleichzeitig freuen wir uns, dass der Pianist Saleem Ashkar kurzfristig bereit war, einzuspringen. 

SALEEM 

ASHKAR
18 Uhr, Fuggerschloss Weißenhorn

FESTIVAL

ERÖFFNUNG

BEGRÜßUNG

 

Kerstin Lutz

Zweite Bürgermeisterin der

Stadt Weißenhorn

Esther Kretzinger

Künstlerische Leiterin des

Weissenhorn Klassik Festivals

 

KONZERT

EINFÜHRUNG


Prof. Dr. Wolfgang Rathert

KLAVIERREZITAL

SALEEM ASHKAR

PROGRAMM

Robert Schumann (1810-1856)

Kreisleriana op. 16

1. Äußerst bewegt
2. Sehr innig und nicht zu rasch
3. Sehr aufgeregt
4. Sehr langsam
5. Sehr lebhaft
6. Sehr langsam
7. Sehr rasch, c-Moll
8. Schnell und spielend

 

KONZERTPAUSE 

Johannes Brahms (1833-1897)

Zwei Rhapsodien op. 79

Drei Intermezzi op. 117

Andante moderato

Andante non troppo e con molto espressione

Andante con moto

Frédéric Chopin (1810-1849)

Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47

BIOGRAFIEN

 

NICOLAS NAMORADZE

Der Pianist und Komponist Nicolas Namoradze, dessen Spiel von Kritikern als „funkelnd, […] empfindsam und farbenreich“ (New York Times) und „einfach großartig“ (Wall Street Journal) gepriesen wurde, erregte 2018 weltweit Aufsehen, als er die alle drei Jahre stattfindende Honens International Piano Competition in Calgary, Kanada, gewann – den höchstdotierten Klavierwettbewerb der Welt. Seine häufig ausverkauften Klavierabende wurden von den Kritikern in aller Welt einhellig mit Wohlwollen aufgenommen, und die kürzlich erfolgte Veröffentlichung seines Debütalbums beim Label Hyperion mit Werken von York Bowen erfuhr außergewöhnliche Auszeichnungen, darunter „Record of the Month“ in der Zeitschrift Limelight, „Instrumental Disc of the Month” im BBC Music Magazine, “Editor’s Choice” in Gramophone und “Editor’s Choice” in PrestoClassical. In den britischen Charts wurde die CD auf Anhieb zur Nr. 1 der meistverkauften Klassik-Alben. 

Nachdem Gramophone Namoradze auf die „One to Watch“-Liste gesetzt und das BBC Music Magazine ihn als „Rising Star“ tituliert hatte, nahm ihn der New Yorker Klassik-Radiosender WQXR in seine Liste „20 for 20: Artists to Watch“ auf, auf der „altbekannte Heroen und etablierte beliebte Künstler“ stehen sowie „Neulinge, die auf dem Weg sind, Stars zu werden und neu zu definieren, was klassische Musik sein kann.” 

Seine aktuellen Aktivitäten umfassen Klavierabende in Sälen wie der Londoner Wigmore Hall, Carnegie Hall und dem 92nd Street Y in New York, dem Tokyo Bunka Kaikan und der Toppan Hall, dem Gardner Museum in Boston sowie dem Konzerthaus Berlin. Hinzu kommen Auftritte in Tanglewood, beim Banff Centre for Arts and Creativity, bei der Toronto Summer Music, beim Miami International Piano Festival, beim Telavi Music Festival, auf den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Tbilisi Piano Fest und beim Santa Fe Chamber Music Festival sowie Konzerte mit Orchestern wie dem Budapest Festival Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Milwaukee Symphony Orchestra, Calgary Philharmonic Orchestra, Winnipeg Symphony Orchestra und Ottawa National Arts Centre Orchestra – dirigiert von Iván Fischer, Karina Canellakis, Ken-David Masur, Daniele Rustioni und anderen.

 

Auf Einladung von Sir András Schiff spielt Namoradze im Rahmen der Reihe „Building Bridges“ Klavierabende in renommierten Sälen, unter anderem im deSingle in Antwerpen, in der Münchner Allerheiligenhofkirche, bei der Orpheus Stiftung Zürich und beim Gstaad Menuhin Festival. 

 

Namoradze wurde 1992 in Tbilisi in Georgien geboren und wuchs in Budapest auf. Nachdem er sein Bachelor-Studium in Budapest, Wien und Florenz absolviert hatte, übersiedelte er nach New 

York, um an der Juilliard School den Master-Abschluss zu erwerben und am CUNY Graduate Center zu promovieren, wobei er am Graduate Center Stipendiat war. Zu seinen Lehrern und Ratgebern zählen Emanuel Ax, Yoheved Kaplinsky, Zoltán Kocsis, Matti Raekallio, András Schiff und Elisso Virsaladze im Klavierspiel sowie John Corigliano in Komposition.

Er betreibt derzeit weiterführende Studien in Neuropsychologie am Institut für Psychiatrie, Psychologie und Neurowissenschaft des King’s College, London, wo er über die Wirkung von mentalem Üben und Achtsamkeit auf musikalische Darbietungen forscht. Namoradze ist der Autor des Buchs Macroharmony in Ligeti’s Third Book of Piano Etudes, das 2021 bei Springer in der Reihe „Computational Music Sciences“ erscheinen wird. Seine Kompositionen werden von Muse Press in Japan verlegt. 

 

www.nicolasnamoradze.com

 

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AZAHAR ENSEMBLE

 

André Cebrian Garea (Flöte)

María Alba Carmona Tobella (Oboe)

Miquel Ramos Salvadó (Klarinette)

Antonio Lagares Abeal (Horn)

María José García Zamora (Fagott)

Neben mehreren Erfolgen bei internationalen Kammermusik-Wettbewerben war das Azahar Ensemble

2014 Preisträger in der Kategorie „Bläserquintett“ beim renommierten ARD-Wettbewerb. Seither hat das

Quintett eine rege Konzerttätigkeit entwickelt und gastiert in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Kanada und in der Dominikanischen Republik.

Nach umjubelten Konzerten in Köln (WDR) und der Berliner Philharmonie (Debüt im Deutschlandradio), Wien (Musikverein), Baden-Baden, Salzburg, Innsbruck, in der Philharmonie Essen, beim Mozartfest

Würzburg und dem Rheingau Musik Festival u.a. gastiert das Quintett weiterhin in ganz Europa und wird in 2022 ein neues Werk von Gija Kancheli in Georgien uraufführen.

Zahlreiche Konzerte des Azahar Ensembles wurden von Rundfunkanstalten in ganz Europa mitgeschnitten und gesendet, darunter der Bayerische Rundfunk, der Südwestrundfunk, das Deutschlandradio Kultur, Radio Cl.sica Espa.a, das Schweizer Radio, France Musique und Catalunya Música.

Das Azahar Ensemble gründete sich 2010 aus Musikern des Nationalen Jugendorchesters von Spanien. Die

fünf jungen Musiker wurden mit einem Stipendium der “Fundación JONDE-BBVA” ausgezeichnet, das ihnen ein Kammermusikstudium bei dem Fagottisten Sergio Azzolini an der Hochschule für Musik Basel ermöglichte.

 

 

Alle fünf Instrumentalisten des Ensembles werden regelmäßig eingeladen, in renommiertenn Orchestern zu

spielen, darunter das Mahler Chamber Orchestra, Concertgebouw-Orchester, Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, Konzerthausorchester Berlin, Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchester des Liceu Barcelona, Philharmonische Orchester Lübeck, Münchener Kammerorchester, Sinfonieorchester Basel, die Camerata Bern und das Kammerorchester Basel. Miquel

Ramos Salvadó und Antonio Lagares Abeal sind als freischaffende Musiker tätig. André Cebrian Garea ist Solo-Flötist im Scottish Chamber Orchestra, María José García Zamora Solo-Fagottistin an der Komischen Oper Berlin und Maria Alba Carmona Tobella Oboistin des Zürcher Opernorchestes und - wie auch Miquel -

Ramos Mitglied des Ensembles Spira Mirabilis.

 

Die Debut-CD des Ensembles mit Werken von Joaquín Turina, die in Koproduktion mit dem Deutschlandradio bei Hänssler (2018) aufgenommen wurde, begeisterte die internationale Presse.

Azahar ist der aus dem Arabischen stammende Name der weißen, aromatisch duftenden Blüten der Zitrusbäume, insbesondere des Orangenbaums.

www.azaharensemble.com

 

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BARBARA DENNERLEIN

 

Barbara Dennerlein verkörpert eine Ausnahmemusikerin von Weltrang, im Wortsinn einen Star auf der legendären Hammond B3-Orgel. Sie gilt mit ihrer spieltechnischen Brillanz heute weltweit als die herausragende Protagonistin ihres Instruments. Durch ihre einzigartige Spieltechnik und außergewöhnlichen Soundcollagen hat sie die Hammond-Orgel neu definiert und sie in den Kontext zeitgenössischer Jazzmusik zurückgebracht.

www.barbaradennerlein.com

 

MARCEL GUSTKE

Geboren 1983 in Heilbronn (Baden Württemberg) Studium Jazz-und Popularmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Manfred Kniel und Eckhard Stromer, Abschluss mit der Note "sehr gut mit Auszeichnung" Unterricht bei Flo Dauner (Die Fantastischen Vier), Holger Nell (Freelancer), Obi Jenne (Freelancer), Paul Höchstädter (HR Bigband), Peter Lübke (Freelancer) und Christian Lettner (Klaus Doldinger´s Passport)

Credits Live/Studio/TV: Ack Van Rooyen, Barbara Dennerlein, Helen Schneider, Jazz Factory Orchestra (ehem. Bobby Burgess Bigband), Jim Snidero, Joo Kraus, Laith Al-Deen, Max Mutzke, Nils Gessinger, Nils Landgren, Sandy Patton, SWR Big Band, SWR1 Pop & Poesie, The Voice Of Germany.

www.marcelgustke.de

 

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KONSTANTIN REINFELD 

Konstantin Reinfeld zählt zu den besten Mundharmonikaspielern weltweit. Seine tiefe Musikalität und virtuose Beherrschung des Instrumentes überwindet souverän Genregrenzen und erweitert die ernste Musik. Als ihm der Opus Klassik 2019 als Newcomer Instrumental zuerkannt wird, ist dies auch eine Anerkennung für sein außergewöhnliches künstlerisches Wirken. Sein Repertoire reicht von Bach über Bartôk bis Chick Corea und umfasst Klassik, Jazz, Film- und Weltmusik auf höchstem Niveau. 

 

Eine Musiksendung sollte sein Leben entscheidend verändern. Als der damals dreizehnjährige Konstantin Reinfeld im musikalischen Fernsehprogramm die Mundharmonika hört, berührt ihn ihr Klang zutiefst. Das in der Hand des Musikers kaum sichtbare Instrument ist eng mit ihm verbunden und wie Gesang oder Stimme sehr persönlich. Gefühl wird unmittelbar in Musik umgesetzt. Das ist es, was Konstantin Reinfeld anspricht und ihn elektrisiert. 

Seine Klarinette legt er zur Seite und macht sich mit unerschöpflicher Energie die Mundharmonika zu eigen. Reinfeld erlernt die anspruchsvollen Techniken mit der er alle Töne und Halbtöne auf dem kleinen Instrument erzeugen kann. Es gibt dafür kaum Lehrer, doch mit Musikalität, Kreativität und Beharrlichkeit entwickelt er Anregungen der Mundharmonika-Community weiter. Konstantin Reinfeld wird in der Fachwelt bekannt und zu den bedeutenden internationalen Harmonikafestivals eingeladen, wo er bald als einer der besten Mundharmonikaspieler der Welt wahrgenommen wird. Als jüngster Markenbotschafter wird Konstantin Reinfeld in das Programm der Firma Hohner aufgenommen. Die Veröffentlichung seines ersten Albums „Mr. Quilento“ etabliert ihn als einen der besten Jazz-Mundharmonikaspieler. 

 

Konstantin Reinfeld studierte an Hochschule für Musik und Tanz Köln. Im selben Jahr gewinnt Reinfeld als erster Mundharmonikaspieler den 1. Preis bei Jugend jazzt. 2019 wird er mit dem Opus Klassik Newcomer Instrumental für das gemeinsame Album „Debut“ mit Benyamin Nuss ausgezeichnet. Er ist Stipendiat des Programms „Dr. Langner Jazz Master“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Konstantin Reinfeld tritt in Film, Fernsehen und Rundfunk auf. Als Solist spielt er mit der Staatskapelle Weimar, dem WDR-Funkhausorchester, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Philharmonisches Orchester Bremerhaven, dem JugendJazzOrchester NRW und der BigBand der Deutschen Oper Berlin.

BENYAMIN NUSS

Mit seinem eleganten und emotional berührenden Spiel ist er weltweit als Solist erfolgreich. Sein freundlicher und zurückhaltender Charakter wirkt auch außerhalb der Konzertbühne gewinnend und lässt seine Fangemeinschaft stetig wachsen. 

 

Aufgewachsen in einer Musikerfamilie setzt er sich früh intensiv mit Debussy und Ravel auseinander und findet über sie zu Rachmaninow, Liszt und Chopin. Benyamin Nuss studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ilja Scheps, gewann nationale Wettbewerbe sowie den internationalen Klavierwettbewerb für junge Pianisten “Prix d’AmadéO de Piano“ und wurde von namhaften Stiftungen gefördert. Einen entscheidenden Impuls bekommt seine Karriere mit dem Konzert „Symphonic Fantasies“ am 12. September 2009 in der Kölner Philharmonie an der Seite des WDR-Funkhausorchester. Es folgen Auftritte im Fernsehen und Radio. 

 

Universal Music nimmt Benyamin Nuss exklusiv unter Vertrag. Mit Solo-Einspielungen bei der Deutsche Grammophon und Decca steigt er in die Klassikcharts auf. Immer wieder macht er sich als Interpret um die Erweiterung der ernsten Musik verdient. Mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik wird die, v.a. in den USA erfolgreiche, CD „Mia Brentano’s River of Memories” (Mons) 2019 ausgezeichnet. Das Album „Debut“ mit Konstantin Reinfeld gewinnt im selben Jahr den Opus Klassik. 

 

Als Solist arbeitet er u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Symphony Orchestra, dem Royal Stockholm Orchestra, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Japan Philharmonic Orchestra, der Osaka Symphony, der Utah Symphony, der Seattle Symphony, dem WDR-Funkhausorchester, dem Shanghai Philharmonic Orchestra, der Singapore Symphony, dem Malaysian Philharmonic Orchestra, den Warschauer Sinfonikern.

Benyamin Nuss spielt auf den Welttourneekonzerten von „Distant Worlds“ und „Kingdom Hearts“, wo er eine neue und junge Zuhörerschaft für klassische Musik begeistert. 

 

Er erhält Einladungen zu internationalen Festivals wie Davos Festival, Biarritz Piano Festival, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Audi Sommerkonzerte, MozArte Festival, AIX PIANO, Lange Nacht der Musik BR München, Reeperbahn Festival Hamburg, Beethoven Bonnensis Festival, Final Fantasy XIV Fan Festival Frankfurt, Shanghai (2017) und Paris (2019), Anime Central Chicago 2014 + 2018.

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SALEEM ASHKAR

Der in Berlin lebende israelisch-palästinensische Pianist Saleem Ashkar machte sein New Yorker Carnegie Hall Debut im Alter von 22 Jahren und hat seitdem eine erfolgreiche internationale Karriere etabliert. Letzte und zukünftige Höhepunkte seiner Zusammenarbeit mit großen internationalen Orchestern sind u. a. Konzerte mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Konzerthausorchester Berlin, dem MDR Sinfonieorchester, der Camerata Salzburg sowie den St Louis, Vancouver und Tokyo Metropolitan Symphony Orchestras. Darüber hinaus spielte er mit den Wiener Phil-harmonikern, dem Royal Concertgebouw, London Symphony, Detroit Symphony, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre National de Lyon und auf einer dreiwöchigen Tournee durch Australien. Saleem Ashkar hat eine enge künstlerische Verbindung zu vielen internationalen Dirigenten, u. a. David Afkham, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Jakub Hrůša, Pietari Inkinen, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kazushi Ono und Nikolaj Szeps-Znaider.

Saleem Ashkar widmet sich intensiv Rezitalen und Kammermusik und hat sich einen besonderen Ruf als Beethoven-Spezialist erworben – so spielte er Gesamt-zyklen der Beethoven-Sonaten u. a. im Konzerthaus Berlin, in Duisburg, Prag, Israel und beim Morgenland Festival Osnabrück. Vergangene und zukünftige Rezitale beinhalten u. a. die Wigmore und Queen Elizabeth Halls in London, die Elb-philharmonie Hamburg, das Rheingau Festival, das Beethovenhaus, das Concertgebouw Amsterdam und der Wiener Musikverein sowie die Festivals in Salzburg, Luzern, Ravinia, Menton, dem Ruhr Klavier Festival und die BBC Proms.

Saleem Ashkar ist Künstlerischer Leiter des Galilee Chamber Orchestra, bestehend aus

Schülern und jungen professionellen Musikern, gegründet, um die Zusammen-arbeit zwischen den arabischen und jüdischen Gemeinschaften in Israel zu stärken. Das Orchester entstand aus

der Polyphony Stiftung, die von seinem Bruder gegründet wurde. Er arbeitet mit dem Orchester als musikalischer Leiter und Solist, im Sommer 2019 spielte das Orchester eine erste, sehr erfolgreiche Tournee in Deutschland mit Konzerten u. a. im Berliner Konzerthaus und beim Rheingau Musik-festival. Saleem Ashkar ist außerdem eng mit anderen Bildungsprojekten verbunden, u. a. mit der Al-Farabi Music Academy in Berlin, deren Mitbegründer er ist und die mit jungen Menschen arbeitet, die keinen Zugang zu musikalischer Bildung haben.

Saleem Ashkars Aufnahmen für Decca umfassen die Mendelssohn Klavierkonzerte mit dem Leipziger Gewandhaus und Chailly sowie zwei Beethoven-Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Ivor Bolton. Er nimmt außerdem einen Gesamtzyklus der Beethoven-Klaviersonate für Decca auf – die ersten drei CDs sind bereits erschienen.

PROF. DR. WOLFGANG RATHERT

Wolfgang Rathert, geb. 1960 in Minden/Westf., lehrt seit 2002 Historische Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Schwerpunkt Musik des 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Nach einem Kirchenmusik-Examen studierte er von 1980-87 an der Freien Universität Berlin und wurde mit einer Arbeit über den amerikanischen Komponisten Charles Ives promoviert. Im Anschluss an eine Ausbildung zum Wiss. Bibliothekar leitete er von 1991-2002 die Musik- und Theaterbibliothek der Universität der Künste Berlin, 1999 erfolgte die Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin. Wolfgang Rathert ist Vorsitzender des Beirats des Deutschen Musikarchivs Leipzig und Mitglied der Géza Anda-Stiftung Zürich und der Paul Sacher-Stiftung Basel; seit 2013 hält er die Einführungsvorträge auf der Klavierwoche des Musikdorf Ernen‑Festivals (Wallis/Schweiz).